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Wanderung zur Neandershöhle : eine topographische Skizze der Gegend von Erkrath an der Düssel
Entstehung
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Sommer nicht versiegt; auch ist ein Brunnen aufdem Berge gegraben, dessen geringe Tiefe hin-reichend beweisst, dass es den Bewohnern dieserAnhöbe, auch bei langer Belagerung niemals anWasser mangeln konnte. Die Mauern, die nochauf der nördlichen Spitze der ausgedehnten, hochgelegenen, Fläche begraben liegen, brachten michauf die Vermuthung, dass wohl früher eine Rit-terburg hier gestanden haben könnte. Ein aufdem Berge stehendes Haus heisst noch jetzt,vielleicht nach alter Tradition, die Barg. DieAussichten von den Zinnen derselben müssenmalerisch schön gewesen sein. Durch drei Fluss-thäler war der Blick frei und bei einiger Höhedes Gebäudes hat man auch alle andere Bergedie im Kreise diesen umgeben, übersehen können.Als ich mit dieser Betrachtung vor mehren Jah-ren auf einer verwitterten Buine dieser vermein-ten Burg sass, schrieb ich auf meine Tafel folgen-de Disticha:Kräftiges Ahnengcschlecht, das einst auf ho-hem Gebirge,Nahe dem feisichten Thal, baute den Mar-morpallast,Schwelgenden Blickes herab, als Herrscher desGaues zu schauen3