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Wanderung zur Neandershöhle : eine topographische Skizze der Gegend von Erkrath an der Düssel
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zur Drossel und Amsel hinauf. Es herrscht hierin der Gegend unter den Landleuten die Mei-nung, dass der Kucliuck seine Pflegeeltern, nach-dem diese ihn gross gezogen haben und mit In-sekten und Würmern nicht mehr ernähren kön-nen , selbst angreift und zerreisst. Er soll denKopf derselben mit der dargebrachten Speise ver-schlingen und sie so ersticken. Die Grösse sei-nes Schnabels könnte dies wohl gestatten. Als-dann soll er seine Räubnatur annehmen und denkleinen Vogel, der meistens eine Bachstelze ist,als fremd betrachten und verzehren. Ganz un-wahrscheinlich ist diese Sage nicht. Niemalssieht man einen jungen Kuckuck ausserhalb desNestes von andern Yögeln futtern, wie dies sonstbei allen jungen Vögeln geschieht und sobald derjunge Kuckuck sein Nest verlassen hat, sieht manauch seine Pflegeeltern nicht mehr. Dies wäre eingrausamer Instinkt! Von vierfüssigen Thierengiebt es hier Füchse, Dachse, Marder, Iltisse,Wiesel, Igel, auch Otter in der Dussel; dannnoch Hasen, Kaninchen, das Eichhorn; der klei-nem Säuglhiere nicht zu gedenken. In frühernZeiten kam das Rothwildprelt häufig aus dengrössern Wäldern und Jagdrevieren am Rhein zuseiner Aesung in diese Gegenden. Die zuneh-