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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
469
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469und rückte unaufhaltsam gegen Paris vor. Hier waren kaum60,000 Mann zusammen und es war unmöglich, die Haupt-stadt zu vertheidigen, denn die Verbündeten waren an 110,000Mann stark. Alle Unterhandlungen fruchteten nichts, Blücherbestand auf der Uebergabe von Paris. Die Franzosen gingenschwer daran. Sie überfielen sogar eine Abtheilung preußischerReiter, die sich allein bis Versailles vorgewagt hatten undthaten ihnen empfindlichen Schaden. Da nun Paris nicht über-geben wurde, rückte Blücher am 2. Juli von St. Germainzum Angriff vor. Die Franzosen vertheidigten sich noch beiSèvres und als sie dort geworfen wurden, bei Issy. Hierkam es noch zu lebhaftem Gefechte, das mit der Vertreibungder Franzosen endigte. Die Preußen lagerten sich währendder Nacht vor Issy, also eine kleine Stunde vor Paris. Amfolgenden Morgen versuchte Vandamme noch einen AngriffAllein die Preußen hielten Issy und warfen zuletzt den Feindbis an die Barrière von Paris zurück. Jetzt erklärte sichParis bereit zur Uebergabe.Die Streitkräfte in dem Treffen bei Issy mögen auf beidenSeiten gleich gewesen und 50,000 Mann betragen haben, derVerlust belief sich auf etwa 1000 Mann.Die Uebergabe von Paris kam jetzt zu Stande. Die fran-zösische Armee räumte die Hauptstadt und zog sich hinter dieLoire zurück. Die Verbündeten besetzten Paris. Die Uebereinkunftward am 3. Juli geschlossen, am 7. rückten die Preußen ein.§. 4.Die übrigen Heere der Verbündeten, welche erst im Juliden Krieg eröffnen sollten, rückten in Folge der Begebenheitenin Belgien schon früher in Frankreich ein. Da die Schlachtbei Belle=Alliance, und der Marsch auf Paris den ganzen