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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
470
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470Feldzug entschieden hatten, so sind die Begebenheiten bei denübrigen Heeren von keinem weiteren Interesse. Der linkeFlügel des oberrheinischen Heeres ging bei Basel über denRhein, der rechte bei Mannheim und Germersheim. Dieentgegenstehenden französischen Heere waren nur von geringerAnzahl; zwar versuchten sie anfangs Widerstand zu leistendoch war derselbe von keiner Bedeutung. General Rappstellte sich bei Surburg und später noch einmal vor Straß-burg dem Kronprinzen von Würtemberg entgegen. Bei diesenbeiden Orten fanden die etwas bedeutenderen Gefechte desoberrheinischen Heeres statt, die sich mit dem Vertreiben desFeindes aus seinen Stellungen endigten. Rapp zog sich nachStraßburg zurück, welches indessen nicht förmlich belagertwurde.In der ersten Hälfte des Juli rückten dann die einzelnenAbtheilungen der oberrheinischen Armee nach dem InnernFrankreichs vor. Die im Wege liegenden Festungen wurdentheils umgangen, theils blokirt. Die Franzosen machtenhier und da Versuche, Widerstand zu leisten, doch wurdederselbe überall leicht besiegt. Auch Freibanden zeigten sichwieder und nöthigten die Verbündeten zu den strengstenMaßregeln. Nach der Mitte des Juli näherten sich dieHeerestheile der Hauptstadt, wo die Monarchen schon ein-getroffen waren und da kein eigentlicher Krieg mehr stattfand, besetzten sie das Land um Paris bis an die Loire ohneWiderſtand.Die Russen rückten Ende Juni gleichfalls über den Rheinund schlossen sich zum Theil dem oberrheinischen Heere an,nahmen auch Theil an manchen Gefechten.Ernsthafter war der Widerstand, den die Franzosen den ausSardinien eindringenden Oesterreichern entgegensetzten. Hier