463Am 27. ging das erste Corps bei Compiègne über dieOise. Hier wurde es von den Franzosen angegriffen, schlugjedoch den Angriff ab. Das vierte Corps ging bei Pont St.Maxence über die Oise. Es fanden noch an mehreren Punctenkleine Gefechte statt, wenn die Preußen auf Abtheilungen dergeschlagenen Armee trafen, die sich mühsam sammelten und nachParis eilten. Doch waren diese Gefechte ohne Bedeutungobschon die Preußen viele Gefangene machten. Am 27. stießman auf Grouchy, der 9000 Mann zur Hand hatte. DiePreußen waren nur eine kleine Abtheilung und weit schwächer,weshalb sie nach kurzem Gefechte auswichen. Grouchy mußteaber doch die gerade Straße nach Paris verlassen, da ihm diePreußen zuvorgekommen waren, und er wandte sich nachMeaux und von da nach Paris.Am 29. stand die preußische Armee eine Meile vonParis, bei St. Denis.Wellington traf auf die Festungen Cambrai undPeronne. Beide wurden mit Sturm genommen, der jedoch nurauf geringen Widerstand stieß. Am 30. rückte er in die Stellungder Preußen bei St. Denis ein, die Preußen aber marschirterrechts ab, umgingen die Nordseite von Paris, setzten unterhalbüber die Seine und rückten nach St. Germain. Sie kamenjetzt von Westen auf Paris, während Wellington von Nordenund Nordosten die Stadt bedrohte.§. 3.In Paris herrschte Unruhe und Verwirrung. Die pro-visorische Regierung hatte schon früher eine Gesandtschaft anBlücher geschickt, welche um Frieden und Waffenstillstandunterhandeln sollte. Dieser wies sie an die Monarchen, diesich noch in Deutschland bei der böhmischen Armee befanden,
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