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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
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422
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422solcher trat er auch hier auf und erließ Befehle und Verord-nungen, welche klüger waren, als die der Bourbons, denn sieschonten alle Interessen und verletzten höchstens die des demVolke verhaßten Adels. Jetzt erhoben sich die Anhänger desKaisers an vielen Orten Frankreichs. Ney, der sich auf dieStimmung seiner Truppen nicht verlassen konnte, der altegeehrte Freund des Kaisers konnte es am Ende nicht über sichgewinnen, gegen Napoleon zu fechten und ging zu ihmüber *). Napoleon setzte seinen Marsch auf Paris fort.Auf Widerstand traf er nirgends; die gegen ihn ausgesandtenTruppen, schlugen sich zu ihm, und wollten auch die Heer-führer dem Könige treu bleiben, die Soldaten fochten nichtgegen Napoleon. Am 19. sah sich der König genöthigtParis zu verlassen; er begab sich nach Gent, wohin ihm seineAnhänger folgten. Jetzt steckte Paris die dreifarbige Fahneauf, und am 20. hielt der Kaiser seinen Einzug, empfangenvon dem Jauchzen des Volkes. Das kecke Unternehmen wargelungen, er hatte die verlorne Krone wieder.Nach und nach erklärte sich ganz Frankreich für ihn.Zwar versuchten die königlichen Prinzen in der Vendée undim Süden Frankreichs die Sache des Königthums zu retten, eskam auch zu Kämpfen, allein zu keinem Erfolge. Nach vielfachgescheiterten Versuchen mußten die Prinzen ihre Sache für ver-loren achten und Frankreich verlassen.§. 3.Die auf dem Congreß zu Wien versammelten Fürstenbetrachteten die Wiederkehr Napoleons als einen Bruch derVerträge. Zwar sagte Napoleon: er sei als souverainer) Er büßte seinen Treubruch später mit dem Tode.

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