423Fürst von Elba berechtigt, Krieg zu führen; das habe er, undnichts anderes gegen Frankreich gethan; zwar berief er sickdarauf, daß ihm die in den Verträgen ausgesetzte Rente vonjährlich 2 Millionen Franken nicht bezahlt worden wäre, daßalso die französische Regierung zuerst die Verträge gebrochenhabe, zwar behauptete man, die Franzosen hätten, indem sieden Kaiser anerkannten und den König fallen ließen, ihreRegierung gewechselt und das sei ein jedem Volke zustehendesRecht und keine fremde Macht könne daraus Anlaß zu einemKriege nehmen, — allein die verbündeten Mächte wollten sich zudieser Ansicht nicht bekehren. Napoleon hatte dem Throneentsagt und einen Vertrag mit den Fürsten geschlossen, der ihnzum Beherrscher von Elba machte. Diesen Vertrag hatte ergebrochen, als er nach Frankreich zurückkehrte. Die EntsagungNapoleons war die erste Bedingung des Friedens mit Frank-reich gewesen, demnach brach Frankreich, als es Napoleonwieder als Kaiser anerkannte den Frieden. An diesenGrundsätzen hielten die Fürsten fest. Sie erklärten deshalbNapoleon förmlich in die europäische Acht, „da er durchden Bruch der Uebereinkunft mit ihm sich selbst des Schutzesder Gesetze beraubt, und vor der Welt dargethan, daß es mitihm weder Friede noch Vertrag geben soll“. Die Mächteerklärten: „daß Napoleon Buonaparte aus den Bandender bürgerlichen Gesellschaft herausgetreten ist, und sich deröffentlichen Rache überliefert hat“. Diese Erklärung erschienbereits am 13. März und an ihr hielten die Fürsten fest.Vergebens erbot sich Napoleon, den Frieden von Parisanzuerkennen und zu halten, vergebens waren seine Rund-schreiben an die Fürsten, vergebens waren Intriguen undVersuche zu Unterhandlungen, die Mächte waren in diesemPuncte einig. Die alten Bündnisse wurden erneuert, und
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