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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
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421
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421Kaiserkrone wieder zu holen. Die ersten Städte, auf welcheer traf, waren überrascht und erklärten sich weder für nochgegen ihn; doch bald erwachte die alte Liebe der Soldaten zuihrem Feldherrn und viele liefen ihm zu. Einzelne Regimenterdie ihm entgegengeschickt wurden, gingen zu ihm über undschon am 7. März hielt er seinen Einzug in Grenoble. DieBesatzung erklärte sich für ihn, und so war seine Macht auf6000 Mann angewachsen. Aufrufe wurden nach allen Seitenhin erlassen, in welchen Napoleon sagt:er sei durch dieWahl des Volks Beherrscher von Frankreich; fremde Bajonettehätten ihn gestürzt, und den Franzosen eine verhaßte Regie-rung aufgedrungen; jetzt käme er zurück, um seine und desVolkes Rechte geltend zu machen. Auch die ihn begleitendeGarde erließ einen Aufruf an das Heer, und diese Pro-clamationen, in dem pomphaften Style geschrieben, der dieFranzosen so leicht verführt, blieben nicht ohne Wirkung, umso weniger, da die üble Stimmung des Volkes ihnen trefflichvorgearbeitet hatte.In Paris verlachte man anfangs Napoleons Unter-nehmen als einen wahnsinnigen Streich. Indessen wurde derGraf von Artois und der Herzog von Orleans nachLyon geschickt, um die dortigen Truppen gegen Napoleon zuführen. Eine andere Armee ward dem Marschall Ney anver-traut, der dem König Treue gelobte. Jene königlichen Prinzenfanden aber die Truppen sehr zu ihren Ungunsten gestimmt,denn sie erklärten geradezu, sie würden gegen Napoleonnicht fechten. Es blieb ihnen also nichts übrig, als Lyon zuverlassen. Am Abend desselben Tages zog Napoleon daselbstein *) und ward als Kaiser von der Stadt begrüßt. AlsAm 10. März.