549gemäß vorgerückt. Er traf dabei auf eine Abtheilung fran-zösischer Reiterei, welche er angriff und mit großem Verlustzurückwarf. Doch war auch dies nichts als ein einzelnesGefecht.Schwarzenberg zog jetzt den Kronprinzen mit seinemCorps heran und vervollständigte so seine Stellung gegen denFund bei Arcis.Der Morgen des 21. brach an. Die Franzosen standenin einem großen Halbkreise, beide Flügel an die Aube lehnend,hinter sich Arcis.Die Verbündeten umfaßten in einem noch größern Bogendie feindliche Stellung von allen Seiten, rechts die Baiern, inder Mitte die Oesterreicher, links die Russen.Napoleon hatte nach dem vortheilhaften Gefechte desvorherigen Tages erwartet, die Verbündeten in vollemRückzuge zu sehen, und geglaubt, daß er nur verfolgen dürfe.Statt dessen erblickte er mit Anbruch des Tages das ganzeverbündete Hauptheer vor sich, ihn von allen Seiten umspan-nend, bereit zum Kampfe. Von den Truppen der Marschällewar nur ein kleiner Theil angekommen, er konnte den 80,000Mann der Verbündeten nur 40,000 entgegensetzen, hatte hintersich einen Fluß, für den Rückzug also nur eine schmale Brückeunter solchen Umständen war kein Kampf zu wagen, er entschloßſich zum Rückzuge.Schwarzenberg erwartete vergeblich den Angriff derFranzosen und sah endlich mit Erstaunen, wie der Feind sichzum Abzuge rüstete. Da befahl er seinerseits den Angriff.Von allen Seiten stürmten jetzt die Verbündeten auf dieFranzosen, die rasch in die Stadt zurückgeworfen wurden.Um den Abzug zu decken, mußten sie diese vertheidigen. Siebarricadirten die Straßen und suchten die Verbündeten so lange
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