530als möglich aufzuhalten. Wirklich gelang es auch ihrer hart-näckigen Tapferkeit, die Vorstädte eine Zeitlang zu haltenwährend ihre Waffenbrüder den Rückzug über die Aube fort-setzten. Doch die Uebermacht der Verbündeten war zu groß,die Vertheidigung wurde gebrochen und die Franzosen zogensich in wilder Flucht über die Aube, die Brücke hinter sichzerstörend. Viele fanden dabei den Tod in den Wellen.Die Schlacht bei Arcis an der Aube setzte Napoleonin die schlimmste Verlegenheit. Nach seinen Verlusten gegenBlücher ward er hier von dem Hauptheere aus dem Feldegeschlagen und sah sich von seinen Marschällen getrennt. Erhatte über 2000 Todte und Verwundete und sehr viel Gefan-gene verloren. Obschon nun der Verlust der Verbündetennicht geringer war, so konnten diese ihn leichter verschmerzen,da sie ihm an Truppenzahl so sehr überlegen waren. Indieser Verlegenheit faßte er einen verzweifelten Entschluß, derihn am Ende in's Verderben stürzte.0
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