527Die böhmische Armee hat jetzt eine Stellung zwischender Vonne und Seine, die ein Dreieck bildet, von dem SensMontereau und Nogent die Spitze bilden. Wrede undWittgenstein stehen über der Seine bei Donnemarie,Provins und Nangis. Die Kosacken streifen schon über dieYonne hinaus und selbst Fontainebleau wird von denOesterreichern besetzt.§. 2.Napoleon hat das schlesische Heer mit so entschiedenemVerluste zurückgeworfen, daß vor der Hand von diesemnichts zu besorgen ist. Er läßt ein kleines Corps zurück, umdasselbe zu beobachten und wendet sich mit ganzer Machtgegen das böhmische Heer. Dies trifft er wiederum in ein-zelnen Stellungen und kann also leicht über dasselbeVortheile erringen. Auf dem Umwege über Meaux dringt ervor und trifft bei Mormant russische vorgeschobene Truppen,die er angreift und mit bedeutendem Verluste zurückschlägt.am folgenden Tage, den 18., wendet er sich gegen Montereau,wo er die Würtemberger trifft. Der Kronprinz von Würtem-berg hat Befehl erhalten, den Uebergang bei Montereau biszum Abend des 18. zu halten. Die Aufgabe ist schwierigDas linke Seine=Ufer, also die Rückzugslinie desselben wirdvom rechten überall beherrscht. Demnach muß die Aufstel-lung auf dem rechten genommen werden, wo sich kein gün-tiges Terrain findet und der Angriff von allen Seiten geschehenkann.Bald rücken die Franzosen von mehreren Seiten an. DieWürtemberger und Oesterreicher schlagen die ersten Angriffezurück, und halten sich bis Nachmittag unerschüttert. Dajedoch kommen den Franzosen von allen Seiten Verstärkungen,
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