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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
323
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525§. 3.Napoleon wandte sich nun gegen Blücher. Dieser,von seinen vorausgesandten Corps abgeschnitten, stand beiVertus. Er hatte einen Seitenmarſch *) gemacht, umNapoleon von Montmirail abzuziehen; da dieser aber seineWirkung verfehlte, war er nach seinem Standpuncte zurückge-kehrt, wo er zwei Tage in Ungewißheit und ohne Nachrichtvon seinen Corps stehen blieb. Endlich erfährt er, daß seineUnterfeldherren über die Marne, also dem Feinde entgangensind. Da er nun vermuthet, Napoleon werde an die Seine,gegen Schwarzenberg zurückgekehrt sein, beschließt er, seiner-seits vorzugehen. Er marschirte auf Montmirail. Der MarschallMarmont, der ihm entgegensteht, wird zurückgedrängt, under gelangt bis Vauchamps, östlich, unfern Montmirail. Alleinhier hielt der Feind Stand, denn schon war Napoleon vonChateau Thierry zurückgekehrt und in Montmirail angekommen.Blücher nimmt das Gefecht an, doch mit jedem Augenblickemehrte sich die Zahl der ihm entgegenstehenden Feinde.Napoleon hat 40,000 Mann, Blücher nur 20,000Napoleon hat 10,000 Reiter, Blücher nur 2000. DieStellung des schlesischen Heers wird auf allen Seiten über-ragt es ist kein Sieg zu hoffen, Blücher muß sich zumRückzuge entschließen. Doch schon ist es zu spät. Napoleonhat sich für manche Niederlage zu rächen, die ihm der alteFeldmarschall zugefügt, so schön in die Falle, wie er ihn jetzthat, bekommt er ihn nicht leicht wieder, seine Ueberlegenheit anReiterei macht es ihm leicht, den Rückzug mit der äußersten1) Am 10., nach Fère Champenoise. Dieser Marsch war inganz entgegengesetzter Richtung und führte Blücher vonallen seinen Corps ab, statt ihnen näher.21*