524Hartnäckigkeit zu verfolgen. Rechts und links greifen die Fran-zosen die Verbündeten an, und wohin diese auf der Straßezurückgelangen, überall ist ihnen der Feind zuvor gekommenüberall ist ihnen der Weg verlegt, überall müssen sie sich zu desdurchschlagen, jeden Schritt ihres Rückzugs erkämpfen — ihrRückzug ist ein fortwährendes Gefecht. Nur die KaltblütigkeitBlüchers, die Entschlossenheit seiner Unteranführer und dieTapferkeit der Truppen kann die Armee vor dem Schicksalebewahren, gefangen oder vernichtet zu werden. Von Zeit zu ziehenZeit Stand haltend und wieder vorgehend gelangt die Armeeische und dendlich durch Champaubert und Etoges, wo das heftige Gefechtnoch war, nach Bergeres. Hier war eine feste Stellung, hiergab es einige Ruhe, die Angriffe der Franzosen lassen nachon theund noch in derselben Nacht führt Blücher sein Heer nachrataChalons, wo er sich am 16. mit Sacken und York verei-1nigt. Mehr als 6000 Mann hatte dieser unglückliche Rückzuggekostet. Im Ganzen hatte das schlesische Heer bei allen diesenSigurdGefechten an 15,000 Mann eingebüßt, ein Verlust der größer###ist, als der einer verlornen Schlacht.uDie Unternehmung auf Paris war fehlgeschlagenNapoleons Kühnheit, die eine treffliche Stütze an derLangsamkeit des böhmischen Heeres fand, hatte die herrlichstenmen inFrüchte getragen. Und doch war dieser glückliche Erfolg die7.Ursache seines Sturzes. Denn schon war er nachgiebiger in denimmer noch währenden Friedens=Unterhandlungen gewordenallein diese Nachgiebigkeit verschwand, als mit seinen Siegendie Hoffnung auf größere Erfolge in ihm wach wurde.0
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