vereint über die Marne zu ziehen, kein Gehör, sondern wandtesich nach Montmirail, entschlossen, den Feind anzugreifen,vielleicht hoffend, es sei nur ein kleines Corps und keineGefahr. Allein es war Napoleons Kernmacht und ihm hatte eiüberlegen. Das Gefecht beginnt, Sacken erringt anfangseinige Vortheile, doch nach und nach zieht Napoleon immer wirklich warmehr Truppen in's Feuer, Sacken ist in Gefahr, von der zu zwei TagUebermacht erdrückt zu werden. Da erscheint im rechtenAugenblick Hülfe. York, der bis Viffort *) vorgegangen imwar, sandte eine Brigade Infanterie und etwas Reiterei, undobwol mit Mühe, gelang es jetzt doch Sacken, den Rückzugnach Viffort zu gewinnen. York und Sacken waren nunzem. Er mavereinigt, jedoch nach dem Verlust dieses Tages nicht imStande, sich gegen Napoleons Uebermacht zu halten. Siesetzten daher am folgenden Tage ihren Rückzug nach ChateauThierry, nördlich, fort, um daselbst hinter die Marne zuLaus zurückgekkommen. Die Franzosen verfolgten sie hartnäckig und sie hattenmehrere nachtheilige Rückzugsgefechte mit bedeutendem Verlust9zu bestehen. Zum Glück hatte York eine Besatzung inChateau Thierry gelassen und sich so daselbst den Uebergangüber die Marne gesichert. Dieser ward auch, obwol vom Feindehart bedrängt, glücklich bewerkstelligt, und die Brücken über densit kein EiFluß zerstört. Sie waren vor der Hand hinter der Marnerfließen.sicher, mußten aber auf großen Umwegen, über Soissons undnandRheims ihren Rückzug nach Chalons nehmen, um sich mitBlücher zu vereinigen.n ihnIhr Verlust in diesen Gefechten betrug über 5000#s ihm lMann..*) Nördlich von Montmirail. Sacken kam von Westen her,mögegengesetzNapoleon von Osten.
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