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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
303
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505vereinigen würde. Die Nordarmee sollte den Krieg von Hollandaus durch Belgien nach Frankreich tragen.Die Waffenmacht der Verbündeten, mit welcher sie im Januarren Rhein überschritten betrug 265,000 Mann.§. 2.Gegen diese Macht der Verbündeten konnte Napoleonnur wenig aufstellen. Er hatte Alles aufgeboten, um seinHeer wieder auf Achtung gebietenden Fuß zu bringen, alleinFrankreich war erlahmt und erschöpft, die Aushebungen gingennur langsam vor sich. Was sich von seiner spanischen Armeenur entbehren ließ, zog er an sich, er versuchte Nationalgar-den zu errichten, er versuchte einen Volkskrieg hervorzurufen,jedoch gelang ihm dies nur zum Theil. Nach den ungeheurenVerlusten, die Frankreich in den letzten Feldzügen an Menschenund Kriegsbedürfnissen erlitten hatte, war dies wol sehrerklärlich. So geschah es, daß er bei Eröffnung des Feldzugesden Verbündeten wenig mehr als 150,000 Mann entgegen-stellen konnte. Von diesen lagen 56,000 Mann in den Festungenam Rhein (Straßburg, Mainz u. s. w.), und in Belgien(Antwerpen, Gorcum, Herzogenbusch u. s. w.). Die übrigenTruppen waren folgendermaßen vertheilt.In den Niederlanden stand außer den Festungsbesatzungeneine Armee von 16,000 Mann, unter General Maison. AmNiederrhein stand Marschall Macdonald mit 22,000 MannDie Marschälle, Mortier, Victor und Marmont, amOberrhein und Mittelrhein hatten etwa 46,000 Mann, undMarschall Ney stand mit 10,000 Mann in Lothringen. Dergroßen Armee der Verbündeten also von 200,000 Mann stan-den nur 46,000 Mann entgegen, den 65,000 Kriegern Blüchershatte Ney nur 10,000 Mann entgegen zu setzen. Es war