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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
274
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274dadurch von dem Bündniß mit Frankreich getrennt wurde.Der Kronprinz hatte aber dabei noch ein für Schweden beson-deres Interesse, dies war: die Abtretung Norwegens zu erzwin-gen *). Wir dürfen daher die Begebenheiten dieses Feldzugesnur kurz aufzählen, da er auf den eigentlichen Krieg gegenFrankreich keinen wesentlichen Einfluß hatte, höchstens deshalbvon Bedeutung wurde, weil die Nordarmee an dem Feldzugegegen Frankreich bedeutend Theil zu nehmen dadurch verhindertwar.§. 3.Nachdem Davoust die Stecknitz verlassen hatte, überschrittendieselbe die Verbündeten ohne Hinderniß. Die Dänen, nur12,000 Mann stark standen bei Oldesloe und hatten Lübeckbesetzt.Wallmoden rückte auf Oldesloe zu, während dieSchweden sich nach Lübeck wandten. Letzterer Ort ward durchCapitulation übergeben und die Dänen zogen frei ab. Daszum zweiten Mal befreite Lübeck nahm seine alte Verfassungwieder an.Die Dänen, die gegen 60,000 Mann, so stark war dieNordarmee, sich nicht halten konnten, zogen sich nach Kielzurück, sowol von Oldesloe als von Lübeck aus. Bei derVerfolgung derselben kam es zu mancherlei Gefechten.Während dessen durchstreifte der unermüdliche Tetten-born das ganze Holstein und gelangte selbst über die Eider,*) Wir entsinnen uns, daß in den Verträgen Rußlands undEnglands mit Schweden die Besitznahme Norwegens festge-stellt war, und daß eben deshalb, weil man die Abtretungdieses Reiches von Dänemark forderte, dieser Staat sichNapoleon in die Arme warf.

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