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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
273
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273Bülow, der Kronprinz aber wandte sich in langsamen Mär-schen nach Braunschweig und Hannover, ging dann überBremen, Zelle, Uelzen nach Lüneburg und endlich *) beiBoizenburg über die Elbe, während eine Abtheilung seinesHeeres auf dem linken Ufer dieses Stromes blieb, um diePlätze zu nehmen, welche die Franzosen noch besetzt hattenBlexen und Karlsburg an der Mündung der Weser wurdenerobert und die Besatzung gefangen. Eben so Kurhaven amAusfluß der Elbe. Auch Stade wurde besetzt, als nach einemSturmangriffe die 3000 Mann starke Besatzung der Franzosensich nach Glückstadt eingeschifft hatte. Darauf schritt man zurBelagerung von Harburg, am linken Ufer der Elbe, Hamburggegenüber. Während dessen setzte der Kronprinz von Schwedenseine Unternehmungen auf dem rechten Ufer der Elbe fortDieselben hatten einen doppelten Zweck, erstens das Zurückdrän-gen der Franzosen nach Hamburg und die Belagerung diesesPlatzes, zweitens die Bekriegung des mit Frankreich verbünde-ten Dänemark. Den ersten Zweck erleichterte den Verbün-deten Davoust selbst, indem er seine feste Stellung an derStecknitz freiwillig aufgab und sich nach Hamburg zurückzogDadurch stand ganz Holstein dem Nordheere offen und dieDänen waren auf ihre eigne, schwache Kraft angewiesen. ImVerlauf der ferneren Operationen gegen die Dänen, wurdedann Hamburg auch von allen Seiten eingeschlossen. Da esindessen erst nach fünf Monaten den Verbündeten gelang, die-sen Ort in ihre Gewalt zu bekommen, so müssen wir späterdarauf zurückkommen und beschäftigen uns jetzt nur mit demFeldzuge gegen Dänemark. Dieser Feldzug hat auf die allge-meine Sache nur in so fern Bezug, als endlich Dänemark*) Am 30. November.