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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
270
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270Herzog von Cumberland kam am 4. November nach Hannoverund stellte die alte Landesverwaltung wieder her.Eben so fiel Braunschweig wieder seinem vertriebnenHerzog anheim, der am Ende des Jahres dahin zurückkehrte.Die ehemals preußischen Provinzen des Königreichs West-phalen wurden von Preußen wieder in Besitz genommen.Gleicherweise löste das Großherzogthum Berg sich vonselbst auf. Preußen nahm, was ihm gehört hatte, eben soHannover. Die herrenlosen geistlichen Besitzthümer kamen vor derHand unter die Centralverwaltung der Verbündeten.Der Großherzog von Frankfurt war entflohen und hattefreiwillig seinem weltlichen Regimente entsagt. Die StadtFrankfurt bekam ihre alte freie Verfassung wieder und dieandern Theile des Landes gehorchten vor der Hand der Cen-tralverwaltungSo war der Rheinbund aufgelöst und die Schande vonDeutschland genommen, daß der Beherrscher von Frankreichsich Beschützer eines deutschen Staatenbundes nennen durfteAlle die Kräfte des Rheinbundes, die Napoleon in den bis-herigen Kriegen so vielfach ausgebeutet hatte, kehrten sich jetztgegen ihn, und die Zahl seiner Feinde mehrte sich fort undfort. Allein noch kam es nicht zum Frieden. Es genügtenicht, daß Napoleon geschlagen, daß er besiegt war, er istmußte erst zu Boden geworfen werden, ein neuer Feldzugmußte die Verbündeten in das Innere Frankreichs führen, daßsie dort den Frieden dictirten. Während dieser Feldzug vonbeiden Seiten vorbereitet wurde, trugen sich die letzten Auf-tritte des Krieges von 1813 zu. Dies war der Krieg gegenDänemark die Schicksale der noch von den Franzoſen beſetz-ten Festungen und ihrer Besatzungen, und der Feldzug Bülow'sin Holland.