269Anordnungen, die mit ihren Wünschen übereinstimmten unddie sächsische Armee bildete fortan einen Theil der verbündetenTruppen, während zu diesen noch freiwillige Corps stießen.Die sächsischen Herzogthümer entsagten nach NapoleonsAbzuge dem Rheinbunde und ihre Truppen stießen zu demköniglich=sächsischen Banner.Gleiches thaten die schwarzburgischen Fürstenthümer.Würtemberg schloß am 2. November das Bündniß gegenFrankreich und stellte seine Truppen in die Reihen der Verbündeten.Am fünften November erschien die Erklärung von HessenDarmstadt gegen Frankreich.Am 20. November that Baden ein GleichesNassau, Hohenzollern, Lippe und Reuß schlossen sich eben-falls im November den Verbündeten an.Außer diesen von deutschen Fürsten beherrschten Staatendes Rheinbundes gehörten zu demselben noch die Staaten, dieihr Dasein den Machtsprüchen Napoleons verdankten: dasKönigreich Westphalen, die Großherzogthümer Berg, Würzburgund Frankfurt.Wie schon erzählt, hatte Czernitscheff den König vonWestphalen schon früher einmal durch einen kühnen Streifzugverjagt. Nach Czernitscheff's Abzug war derselbe nocheinmal wieder gekommen, doch ohne eine Macht mitzubringenNiemand gehorchte ihm weiter und nach der Schlacht bei Leip-zig reiste er abermals von dannen, ohne jemals wiederzukom-men. Das Königreich Westphalen war factisch aufgelöst undEnde October kehrte der durch Napoleons Machtspruchvertriebne Kurprinz von Hessen nach Kassel zurück, um vondem ererbten Fürstensitze wieder Besitz zu nehmen.Auch die übrigen Provinzen des Königreichs Westphalenkehrten in ihre alten Verhältnisse nach und nach zurück. Der
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