263angeknüpft waren, theils um ihren Truppen etwas Ruhe zugönnen.Napoleon selbst blieb 6 Tage in Mainz, um dasNöthige anzuordnen, und ging dann nach Paris. SeineMarschälle sammelten indessen die Reste der aufgeriebnenArmee und trafen die nöthigen Anordnungen zur Vertheidi-gung von Straßburg, Mainz und Cöln, der drei Stützpunctder Rheinlinie.Die Verbündeten vertheilten sich folgendermaßen.Das baierisch=österreichische Heer stand südlich vom Reckarin Baden. Eine Abtheilung desselben blockirte Kehl, denBrückenkopf von Straßburg.Die böhmische Armee stand zwischen dem Neckar und demMain.Die schlesische Armee hatte der unermüdliche Blücherbereits nach Cöln hin geführt, entschlossen bei Mülheim denStrom zu überschreiten und den Kampf fortzusetzen. Alleinzufolge der veränderten Befehle der Fürsten führte er sein Heermehr südlich und stand vom Main bis Coblenz7.Durch das Vordringen der Verbündeten bis an den Rheinwurden die Rheinbundsstaaten der Fesseln ledig, die ihnen dieAnwesenheit der französischen Heere auflegte und sie konntenund mußten sich jetzt der allgemeinen Sache anschließen. Eswird jetzt an der Zeit sein, diese Verhältnisse nachträglich zuberühren.In Sachsen hatten die Verbündeten vor der Hand eineCentralverwaltung eingesetzt und die Kräfte des Landes unddes Volkes wurden für den fernern Krieg gegen Frankreich inAnspruch genommen. Die Sachsen entsprachen freudig diesen
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