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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
264
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264So hatte Napoleon das ihm entgegenstehende Heerlinks ab, hinter die Kinzig, gedrängt. Allein noch stand esihm zu nahe, um ohne Gefahr für ihn zu sein. Deshalbbeschoß er in der Nacht *) Hanau heftig, so daß an vielerStellen Feuer ausbrach und die Oesterreicher genöthigt wurden,die Stadt zu verlassen, welche die Franzosen um 8 Uh-Morgens beſetzten.Darauf setzte er seinen Marsch nach Frankfurt mit derHauptmacht fort, indem er den Marschall Marmont mithinreichenden Truppen zurückließ, um die Baiern und Oesterreicher hinter der Kinzig noch im Schach zu halten.Die Verbündeten standen jetzt so, daß ihr linker FlügelHanau, ihr rechter die Brücke über die Kinzig vor sich hattein ihrem Rücken floß der Main, die Franzosen waren Herrenaller Flußübergänge. Letztere schritten nun sogar zum Angrifund drängten den rechten Flügel der Verbündeten gegen denMain zurück. Allein da es ihnen nur um den gesichertenAbzug zu thun war, so wurde dieser Angriff nicht weiterfortgesetzt, so daß Nachmittags die Verbündeten wieder zumAngriff übergehen konnten, nachdem ein Theil der französischenTruppen schon nach Frankfurt hin abgezogen war. Der rechteFlügel der Verbündeten drängte die Franzosen wieder über dieKinzig zurück; da diese jedoch die dortige Brücke zerstört hattenso konnten sie den Uebergang nicht gewinnen und die Franzosen zogen ungefährdet gegen Abend ab. Der linke Flügelder Baiern, an dessen Spitze sich Fürst Wrede setzte, erstürmtHanau und warf die Franzosen heraus, über die Kinzig zurückWrede stürmte jetzt die Brücke, die von der Stadt aus überdiesen Fluß führt, und sie ward auch genommen, wobei er*) Vom 30. auf den 31. October.