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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
263
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265Es galt jetzt für ihn, sich mit Gewalt den Weg zu bahnen,und zwar so rasch als möglich, denn er mußte fürchten, daßdie böhmische oder schlesische Armee jeden Augenblick in seinemRücken erscheinen könne. Er sandte demnach alles Gepäckund alle nicht streitfähigen Truppen rechts ab, auf Seitenwe-gen nach Mainz und rückte an zum Angriff auf das Heer vorHanau. Er hatte noch 60,000 Mann guter Truppenwährend die Baiern und Oesterreicher weniger denn 40,000stark waren.Nachdem er die feindlichen Vortruppen in ihre eigentlicheSchlachtlinie zurückgedrängt hatte, versuchte er aus dem Waldehervorzudringen und sich zu entwickeln. Allein lange wardihm dies verwehrt, denn so oft seine Truppen den Wald ver-ließen, wurden sie von den baierischen Kanonen in Unordnunggebracht und wieder zurückgeworfen. Endlich gelang es ihmdurch einen Nebenweg die Artillerie seiner Garde vorzubringenund plötzlich schleuderten 50 Geschütze Tod und Verderbenin die Reihen der Baiern und Oesterreicher. Zu gleicherZeit läßt er seine Infanterie in geschloßnen Massen angreifenund seine beste Reiterei vorbrechen. Der linke Flügel derVerbündeten, beinahe ganz aus Reiterei bestehend, wird gewor-fen und Wrede muß sich zum Rückzuge entschließen. Der-selbe ging östlich bei Hanau vorbei, über die Kinzig. Nureine Brücke *) führte über diesen angeschwollnen Fluß, aufwelcher der rechte Flügel und das Centrum übergehen mußten,wobei sie viel von den nachdrängenden Franzosen erlitten.Der linke Flügel zog sich um Hanau herum und über dieBrücke, die unmittelbar an der Westseite über die Kinzig indie Stadt führt, in diese hinein.*) Die Lamboibrücke genannt.