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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
254
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254bis zur Vernichtung beizubringen. Sie hätten leicht bei ihrerUeberzahl von Truppen durch vorläufige Entsendungen am18. Napoleon zuvorkommen, ihn an der Saale festhal-ten und zu einer Schlacht nöthigen können, deren Ausgangnicht zweifelhaft sein konnte. Wirklich wurden auch im Kriegs-rathe dergleichen Stimmen laut drangen aber nicht durchDie Verbündeten beschlossen ihre eben erst vereinte Machtwieder zu theilen. Die Nordarmee mit einem Theile derArmee Benningsens ward bestimmt, den Norden vonDeutschland vom Feinde zu reinigen und gegen Dänemark zuziehen ein Theil des böhmischen Heeres wurde nach Dresdenzurückgesandt, um diese Stadt zu nehmen, die andern Heerewaren zur Verfolgung des Feindes bestimmt.§. 2.Der Weg den Napoleon nach Erfurt nehmen mußteführte zunächst über die Saale. Die große Straße dahin gehtüber Weißenfels, Naumburg, Kösen, Eckartsberga, WeimarBei Kösen überschreitet dieser Weg die Saale und zwar istdieser Uebergang sehr schwierig, weil ein Gebirgspaß daselbstes einem kleinen Heere möglich macht, selbst dem größten denWeg zu verlegen. Da die Verbündeten diesen Paß ehererreichen konnten, als die Franzosen und wirklich eine schwacheAbtheilung schon früher da stehen hatten, so vermuthete Napo-leon, sie würden ihn dort aufzuhalten suchen. Er beschlosdaher die große Straße zu verlassen, bei Weißenfels über dieSaale zu gehen und über Freiburg nach Erfurt vorzurückenBei Freiburg hatte er nun noch die Unstrut zu überschreiten.Die Verbündeten trafen folgende Anstalten zur VerfolgungBlücher hatte bereits am 18. das Corps Yorks nach derSaale entsendet und war am 19. Abends, unermüdlich wie