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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
244
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244kein nachdrücklicher Angriff von dieser Seite erfolgte und weildie Franzosen sich tapfer vertheidigten.d.Im Westen Leipzig's, bei Lindenau, standen am 18. wiederumdie Oesterreicher unter Giulay gegen Bertrand. Napo-leon hatte diesen Posten noch verstärkt und Vertrautbefohlen, nach der Saale zu marschiren und sich der dortigenUebergänge zu versichern. Giulay vermochte ihm keinengroßen Widerstand entgegenzusetzen, denn er war theils durchdas Gefecht vom 16., theils durch Entsendungen von seinerHeerabtheilung sehr geschwächt. Nach hartnäckigem Gefechteverlor er das Dorf Kleinzschocher und zog sich nach Groß-zschocher zurück, wo er stehen blieb. Eine andere Abtheilungseiner Truppen schlug sich links hin nach dem schlesischen Heeredurch. Darauf rückten andere französische Truppen in dieStellung von Lindenau, Bertrand aber trat seinen Marsch nachder Saale an.Die Erfolge der Schlacht des 18. Octobers warenweniger glänzend als die Folgen derselben. Die französischenLinien waren nirgends durchbrochen worden und mit der aus-dauerndsten Tapferkeit hatten die Franzosen gefochten, mit dergrößten Umsicht hatte Napoleon und seine Feldherren diSchlacht geleitet.Allein eben so beharrlich hatten die Verbündetengeschlagen und an Tapferkeit mit den Franzosen gewettei-fert. Fünfzehn Dörfer hatten sie mit stürmender Hand denhartnäckigen Vertheidigern entrissen, und die französischSchlachtordnung überall bis auf eine Stunde, im Osterbis auf eine halbe Stunde von Leipzig zurückgedrängtZwar hatten sie den Vortheil einer großen Ueberlegenheit