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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
243
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245rechten Flügel her eine Abtheilung Garden und noch einmalversuchten die Franzosen jetzt vorzudringen und Paunsdorfwieder zu nehmen. Schon hatten sie wieder Boden gewon-nen, allein Bülow, von russischer Reiterei unterstützt, warsie abermals zurück und erstürmte selbst die Dörfer Stünz undSellerhausen. Eine Kanonade endigte auch auf dieser Seitedas Gefecht. Hier hatten die Franzosen entschieden Terrainverloren. Hatte ihre ganze Schlachtordnung am Morgen etwaeinen stumpfen Winkel gebildet, so bildete sie jetzt einen spitzenWinkel, dessen Spitze Probsthaida war.Wir haben gesehen, daß die in Norden und Nordostenbei Breitenfeld stehende Nordarmee durch einen Bogenmarschvon Osten her angriff. Im Norden der Stadt stand nun nochdie schlesische Armee, mit Ausnahme des Corps Langeron,welches, wie erwähnt, mit der Nordarmee vereinigt war. DasCorps York der schlesischen Armee bedurfte nach dem großenVerluste bei Möckern am 16. der Ruhe und einer förmlichenneuen Organisation. So blieb nun das Corps Sacken zueiner entschiedenen Thätigkeit übrig. Dasselbe griff das DorfGohlis, nördlich eine halbe Stunde von Leipzig an und dasVorwerk Pfaffendorf, welches wenige hundert Schritte von derVorstadt liegt. Gohlis wurde nach hartnäckigem Kampfegenommen. Allein ein Angriff auf die Stadt selbst konntenicht durchgesetzt werden, da sie von dieser Seite durch diePartha und Pleiße geschützt wird, und durch Vatterien jen-seits der Partha vertheidigt wurde, weil ferner ein Wald, dasRosenthal, von der Pleiße umflossen, von Gohlis aus denfranzösischen Scharfschützen ein zu gutes Terrain bot, als daß siedaraus zu vertreiben gewesen wären, weil endlich überhaupt16*