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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
242
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theidigung. Zwei Mal wurde das Dorf erstürmt, zwei Malwieder verloren, wobei es beinahe ganz in Feuer aufgingErst zum dritten Male sind die Russen im Stande sich zubalten und vergeblich sind jetzt die Anstrengungen der Fran-zosen, diesen wichtigen Punct wieder zu nehmen *). DerKampf um Schönfeld endigt erst in später Nacht.Während dessen drangen das Centrum und der linkeFlügel der Nordarmee gleichfalls vor. Die Vorhut der Fran-zosen bestand aus Sachsen und Würtembergern. Schon längsthatten diese mit Widerwillen gegen ihre deutschen Landsleutegefochten jetzt war der Augenblick gekommen, wo sie sichder französischen Zuchtruthe entziehen konnten sie stecktenden Säbel in die Scheide und gingen zu den Verbündetenüber, von denen sie mit Freuden bewillkommnet wurden. DerKronprinz ließ jetzt Paunsdorf stürmen **), was Bülow mitden Preußen vollbrachte. Der Rest der sächsischen Truppender hinter Paunsdorf stand, ging jetzt ebenfalls über. BeiPaunsdorf reichten sich der linke Flügel der Nordarmee undder rechte des böhmischen Heeres die Hand und so war dergroße Kreis um Napoleon geschlossen. Dadurch und durchdie Lücke, welche der Uebergang der Sachsen gemacht hatteentstand die äußerste Gefahr, daß die Schlachtlinie der Fran-zosen hier durchbrochen würde. Von Paunsdorf zurückge-worfen, hatten sie sich auf Stünz und Sellerhausen gestützt.Ney zog hier Verstärkungen an sich, Napoleon sandte vom*) Von der furchtbaren Heftigkeit des Kampfes in Schönfeldzeigt der Umstand, daß die Russen dabei 4000 Mann verloren.**) Das Dorf war zwar schon früher von den Oesterreichern unterBenningsen genommen, aber wieder verloren worden.