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257von den Franzosen besetzten Dörfer*), fand aber den heftigstenWiderstand, als sie an die eigentliche Hauptlinie der Franzosengekommen war, die sich von Konnewitz nach Probsthaida erstreckte.Ein fürchterlicher Kampf entbrennt auf diesem Puncte, denwiederholten, kräftigen Angriffen der Oesterreicher stehen diePolen unter Poniatowsky mit unerschütterter Tapferkeit.Der Anführer der Oesterreicher fällt, und schon sind sie aufdem Puncte, zurückweichen zu müssen, als eine Division ihrerLandsleute ihnen zu Hülfe kommt, und das Gefecht herstelltAllein auch Napoleon sendet zwei Divisionen seiner Gardezu Hülfe und eilt selbst auf den bedrohten Punct. Doch zuden Verbündeten begibt sich der König von Preußen und feu-ert sie zur Ausdauer an. Die Oesterreicher vermögen sich nurdurch die größte Hartnäckigkeit in ihrer vorgedrungnen Stellungzu erhalten und durch Unterstützung vom linken Ufer derPleiße ward diese endlich vor aller Gefahr geschützt, ohne daßes doch gelingt, einen Schritt weiter vorzudringen.Die zweite Colonne, das Centrum **) rückte in zweiAngriffssäulen auf Wachau und Liebertwolkwitz, welche Orte2 Tage vorher so hartnäckig von den Franzosen vertheidigtworden waren. Jetzt sind sie aufgegeben, die französische Stel-lung stützt sich auf Probsthaida. Die Preußen und Russenbesetzen die verlassnen Orte und dringen weiter. Die ihnenentgegenstehenden Feinde werden nach hartnäckigem Kampfezurückgetrieben — und jetzt stehen die Verbündeten vor Probst-haida. Das ist der Schlüssel der französischen Stellung. DieSchlacht ist für Napoleon verloren, wird dieser Punct*) Döſen, Dölitz, Lößnig**) 55,000 Mann unter Barclay de Tolli.