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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
236
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256Flüsse bilden einen stumpfen Winkel; in der Spitze desselbenwo die Flüsse zusammenkommen, liegt Leipzig. Die offe-Seite dieses Winkels war es, die Napoleon zu vertheidigenhatte. Ihm gegenüber standen zwei Heere, die bis dahin nochnicht vereinigt waren, das böhmische in Süden, die Nordarmesund das schlesische in Norden. Napoleon mußte also einedoppelte Front, nach Norden und Süden bilden, also eigentlich zwei verschiedene Schlachten schlagen, und auch zwei ver-schiedene Schlachtordnungen aufstellen, die allerdings durchihre Verbindung zu einer einzigen wurden und sich die Handreichen konnten. Nimmt man Napoleons Schlachtordnungals eine einzige an, so stand sein linker Flügel *), gegen dieNordarmee, sein rechter gegen die böhmische. Die Schlach-selbst zerfällt nun in so viele Einzelnheiten, daß wir sie vonSeiten der verschiednen Angriffe berichten müssen, um einenZusammenhang hinein zu bringen.a.Das böhmische Heer stand etwa in derselben Stellung anMorgen des 18., die es am 16. in der Schlacht bei Wachaubehauptet hatte. Napoleon aber hatte seine Stellungetwas zurückgezogen. Er lehnte sich mit dem rechten Flügel seiner Stellung gegen Süden an die Pleiße bei Konnewitz, imCentrum lag Probsthaida, der linke Flügel dehnte sich bisBaalsdorf aus. Gegen diese Stellung rückte das böhmischHeer in drei großen Angriffscolonnen vor.Die erste, der linke Flügel **) rückte längs der Pleiße gegenden rechten Flügel der Franzoſen, eroberte die zunächſtliegender*) Befehligt von Ney.**) 40,000 Mann unter dem Prinzen von Hessen=Homburg