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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
238
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233genommen beide Theile erkennen diese Wichtigkeit *), undder Angriff und die Vertheidigung sind gleich hartnäckigAls die dritte Colonne der Verbündeten so weit vorge-rückt war, daß das Centrum vor einem Seitenangriff geschütztist, schreitet dieses zum Angriff auf das Dorf. Ein furchtbares Artilleriefeuer empfängt die Preußen und Russen, dochsie dringen vorwärts ihre Tirailleurs sind im Dorfeallein die Franzosen vertheidigen sich mit hartnäckiger Taufer-keit sie müssen zurück der Angriff ist abgeschlagen.Noch einmal dringen sie vor, noch einmal kommen sie in dasDorf und abermals müssen sie zurück, wobei der Tod imvollsten Sinne des Wortes in ihren Reihen wüthet. Und zumdritten Male wird der Sturm gewagt neue, russischeTruppen werden herangezogen und zum dritten Male dringen sie in das schon brennende Dorf. Aber an der ehernenTapferkeit der Franzosen bricht sich zum dritten Male die stür-mende Kraft das Dorf wird nicht genommen. Die Monar-chen, selbst bei diesem Puncte der Schlacht gegenwärtig, sehen,daß ihre braven Truppen ungeheuren Menschenverlust erleidensie nehmen sie zurück und setzen das Gefecht um das Dormit Artillerie fort. Aber auch diese kann die Franzosen nichtvertreiben furchtbar wüthet tausendfältiger Donner auf diesemPuncte die Franzosen aber hielten sich, bis der Abend demGefecht ein Ende macht.*) Wir hatten gesehen, daß Leipzig in dem stumpfen Winkellag, den die beiden genannten Flüsse bildeten; die Stellungder Franzosen bildete ebenfalls etwa einen stumpfen Winkeljenem gegenüber, (oder mit jenen Flüssen ein verschobenesViereck) und in der Spitze dieses Winkels lag Probsthaida,daraus ergibt sich die Wichtigkeit dieses Punctes.

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