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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
235
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255Reiterei machen, die auf dem rechten feindlichen Flügel, an diePartha gelehnt, stand. Der Angriff gelang, die französischeReiterei wurde geworfen und hinter ihrer eignen Infanterieweg nach dem einzigen Thore Leipzig's gegen Norden gejagtwobei sie viele Gefangne und 5 Kanonen verlor. AlleinBlücher unternahm keinen weitern ernstlichen Angriff, weileines Theils die Stellung der Franzosen durch die Parthaund die hinter derselben stehenden Batterien zu gut geschützt war,weil er andern Theils keinen Angriff des böhmischen Heeresgewahr wurde und endlich auch von dem Aufschieben desallgemeinen Angriffs auf den folgenden Tag Kenntniß erhielt.So verfloß der 17. in stillen Vorbereitungen und in ängstlicher Erwartung von mehreren Seiten.Von Norden her aber rückte der Kronprinz von Schwedenmit seiner Armee herbei, von Osten her kam die Armee desGenerals Benningsen, von Süden her kamen die Verstär-kungen der Oesterreicher *) und so ward der große Ring umNapoleon enger und enger geschlossen.§. 5.Am 17. hätte sich Napoleon zurückziehen können, erthat es nicht am 18. mußte er schlagen. Da er wußte,daß seine Gegner bedeutende Verstärkungen erhalten hattenso beschloß er seine Stellung etwas zurückzunehmen, um diezu vertheidigenden Linien zu verkürzenUm eine Anschauung der Schlacht zu bekommen, mußman sich das Schlachtfeld klar vor Augen stellen. In derRichtung von Osten nach Westen fließt die Partha, in derRichtung von Südwesten nach Norden fließt die Pleiße. Beide*) Unter Colloredo.