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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
234
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254Napoleon hatte gegen das böhmische Heer keinen Siezerfechten können, hatte dagegen von dem schlesischen Heere einNiederlage erlitten. Weit entfernt von Frankreich, umringvon seinen sich immer verstärkenden Feinden war seine Lag-mißlich. Er sandte den gesangnen österreichischen FeldherrnGrafen Meerveldt, mit Friedensvorschlägen zu den verbün-deten Fürsten, hoffend, man würde ihm den ungefährdetenRückzug gestatten, wenn er die von ihm noch besetzten festenPlätze an der Oder und Elbe übergäbe. So ließ er den 17verstreichen, bald einen Angriff der Verbündeten, bald eineFriedensbotschaft erwartend.Das böhmische Heer hatte einen Angriff auf Nachmittag4 Uhr beabsichtigt. Allein da an diesem Tage die Nachrichteinlief, daß Benningsen mit seiner Armee von Dresdenher ankäme, als eine neue Verstärkung der Oesterreicher ein-traf, als man Blüchers Sieg bei Möckern und die Zusagdes Nordheers erfuhr, am andern Tage an der Schlacht Theilzu nehmen so beschlossen die verbündeten Fürsten dieErneuerung der Schlacht bis zum 18. zu verschieben, wo siemit Einschluß der Nordarmee 100,000 Mann stärker sein, alsTags zuvor, und wo die neuangekommnen und die von denKämpfen des 16. ermüdeten Truppen Zeit zur Erholung gehabthaben würden. So unterblieb also auch von dieser Seite jedeUnternehmung.Nur der rastlose Blücher konnte nicht ruhen. Er standdem Feinde so nahe und sollte nicht angreifen? Das warseiner Natur zuwider. Die Franzosen hatten Gohlis nochbesetzt. Blücher ließ es angreifen und das Dorf wurde nachhartnäckigem Gefechte genommen, der Feind aber bis hart andie Vorstadt Leipzig's zurückgedrängt. Gleichzeitig ließ BlücherEutritzsch umgehen und einen Reiterangriff auf die französisch-