251zu verlassen und nach Wachau zur Theilnahme an dem dor-tigen Gefecht zu marschiren*). Kaum hatten die Franzosenihre Stellung verlassen, als sich auf der Straße von Halledie ersten Colonnen des schlesischen Heeres zeigten. Der fran-zösische Marschall, nun gezwungen ihnen Stand zu halten undseine erste gute Stellung schon aufgegeben habend, stellte sichweiter rückwärts auf, indem er seinen linken Flügel an dasDorf Möckern, unmittelbar an der Elster, seinen rechten Flügeletwas vorgeschoben aber an die Dörfer Groß= und Klein-Wiederitzsch lehnte.Blücher schritt zum Angriff. Der rechte Flügel, Preu-ßen unter York, sollten die Stellung der Franzosen beiMöckern, die Russen unter Langeron die Dörfer Wiede-ritzsch angreifen. Sacken blieb in Reserve, um die von Eilen-burg her noch immer nach Leipzig ziehenden Franzoſen inSchach zu halten und zu beobachten. Das Gefecht beganndamit, die Nachhut des Feindes aus den Dörfern zu vertreiben,die noch vor der französischen Linie lagen **). Erst gegen 1 Uhrgelang dies nach hartnäckigem KampfeAls der französische Feldherr nun sah, daß Blücherauf seinen linken Flügel, bei Möckern, den Hauptangriff beab-sichtige, zog er seinen rechten Flügel etwas mehr auf dasDorf Euteritzsch zurück, so daß er vortheilhaft auf einemHöhenzuge stand.Blücher hatte eine Abtheilung von 12,000 Mann von Mer-seburg aus nach Guntersdorf geschickt, welche aussprengenmußten, die ganze schlesische Armee folge ihnen auf dem Fuße.Dadurch wurde Napoleon bewogen zu glauben, er habevon Halle her nichts zu befürchten und daher dieser Befehl anMarmontWahren, Stameln, Lindenthal.
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