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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
212
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212§. 5.Napoleon war nach seinem letzten Zuge gegen Blü-cher bei Bautzen nach Dresden zurückgekehrt *). Ungewißüber die Pläne seiner Gegner, immer zu spät unterrichtet überderen Bewegungen, verweilte er in Dresden, da seine Lageder Art war, daß er abwarten mußte, was die Verbündetenthaten, um darnach seine Maßregeln zu nehmen. So bliebihm Blüchers Marsch von Bautzen nach der Elbe ganzunbekannt, und er erfuhr denselben erst, als dieser durch dasTreffen von Wartenburg den Uebergang über diesen Strombereits erzwungen hatte. Da nun das Nordheer und dieschlesische Armee schon zusammengestoßen waren, und das böh-mische Heer gleichfalls schon durch das Erzgebirge vorrückte, sodrohten die drei verbündeten Heere sich in seinem Rücken zuvereinigen, und ihn gänzlich von Frankreich abzuschneiden.Dadurch war er gezwungen, Dresden zu verlassen und denVerbündeten entgegen zu eilen. Ihm blieb jetzt nur noch dieHoffnung, eines der drei Heere einzeln zu erreichen und mitUebermacht zu schlagen. Da er Murat stark genug glaubte,das böhmische Heer eine Zeitlang aufhalten zu können, sowandte er sich zunächst gegen Blücher. In Dresden ließ eretwa 30,000 Mann zurück und am 5. October gab er denBefehl, daß alle übrigen Truppen von der Elbe nach Eilen-burg hin aufbrechen sollten. Er selbst verließ Dresden am7. October, nachdem er an Murat den Befehl gesendet hatteseinen Rückzug vor der böhmischen Armee jetzt auf Leipzig zunehmen. Daß dies geschah, ist bereits im vorigen §. gemeldetworden.*) Am 25. September.