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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
211
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211oben erwähnten Führer der Streifcorps in dieser Gegendbeauftragt, das Vordringen desselben zu beobachten und ihnenVerstärkungen, doch nur unbedeutende gesandt. Diese stelltensich dem Marschall Augerreau, der an 16,000 Mann starkwar, bei dem Dorfe Wetau, unweit Weißenfels entgegen.Die Franzosen griffen das Dorf an, und nach hartnäckigerblutiger Vertheidigung mußten die Verbündeten dasselbe räu-men, da ihnen der Feind bedeutend überlegen war. Jetzt kamden Franzosen noch ein anderes Corps von 6000 Mann zuHülfe *). Es entspann sich ein hartnäckiges Reitergefecht, inFolge dessen die Verbündeten nach Zeitz zurückgingen und dieFranzosen sich den Weg nach Leipzig erkämpften. Der Ver-lust betrug auf jeder Seite an 1500 Todte und Verwundete.An demselben Tage fand ein heftiges Scharfschützengefechtbei Borna statt, wobei die Verbündeten diese Stadt eroberten.Das Resultat aller dieser Kämpfe und Märsche war, daßdie böhmische Armee von Südwesten her Leipzig in einemBogen umzog, ihren linken Flügel bis Weißenfels, ihrenrechten bis Borna ausdehnte, und daß Murat in die Ebenevon Leipzig zurückgedrängt wurde. Dadurch bereitete sich derletzte große Auftritt des diesjährigen Kriegs vor die Schlachtbei Leipzig.Ehe wir dahin kommen, müssen wir erst die Bewegungenund Märsche Napoleons berichten, den wir in Dresdenverlassen haben.Lefebvre=Desnouettes (siehe Kap. 12. §. 1.), denNapoleon gegen die Streifcorps in seinem Rücken gesandtund der von diesen eine Schlappe erlitten hatte.14*