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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
190
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190§. 3.Die böhmische Armee stand nach ihrem Rückzuge vonDresden wieder in ihrer alten Stellung, in dem Thale vonTöplitz. Kaum war Napoleon aber nach Schlesien gegenBlücher aufgebrochen, als auch die böhmische Armee sich wie-der rührte. Anfangs sollten 50,000 Mann über die Elbegehen und von Böhmen aus in die Lausitz einbrechen, um demHeere Napoleons, das gegen Blücher stand in den Rückenund in die rechte Flanke zu kommen. Allein Napoleon warfrüher zurück, als man vermuthete, und so wurde dieser Marschunterbrochen und diese 50,000 Mann kehrten in ihre alte Stel-lung zurück.Dagegen rückten die Verbündeten auf der Pirnaer Straßewieder vor, während von ihrem linken Flügel ein Corps von10,000 Mann auf Chemnitz los zog. Bei Hellendorf kam eszum Gefecht. Die Preußen nahmen das Dorf und die Fran-zosen zogen sich zurück *). Am folgenden Tage ging es bisZehista und Pirna vor. Hier hielt der Feind StandNapoleon war wieder angekommen. Er eilte selbst nachPirna um das Gefecht zu leiten. Blutig wurde bei Dohnagefochten. Die Verbündeten verloren 1000 Mann Todte undVerwundete. Da aber ihr ganzes Vorrücken keinen ernstlichenAngriff bezweckt hatte, sondern nur eine Bedrohung in Napoleans Rücken sein sollte, um ihn von Blücher abzuziehenund den vorhin erwähnten Marsch nach der Lausitz zu verdeckenso zogen sie sich wieder zurück, als sie die Uebermacht desFeindes vor ſich ſahen.Am folgenden Tage gingen sie unterfortwährenden Gefechten wieder bis hinter Rollendorf, wo ihrNachhut stehen blieb.*) Am 6. Sept.