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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
189
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139Kaum hatte Blücher Napoleons Abreise erfahren,als er den Rückzug einstellte und zum Angriff überging. DerFeind wich jetzt seinerseits fast ohne Vertheidigung bis BautzenNur bei Löbau kam es zu einem heftigen Gefechte mit Ponia-towsky, wodurch letzterer aus dieser Stadt mit einem Ver-luste von 500 Mann vertrieben und gezwungen wurde, gleich-falls nach Bautzen zu gehen *)Das schlesische Heer wurde jetzt noch durch ein Corpsvon 10,000 Oesterreichern **) verstärkt. Diese hatten bisherin Böhmen gegen die Grenze der Lausitz gestanden, um Böhmengegen einen Einfall von da aus zu bewachen***), und konn-ten jetzt zum schlesischen Heere stoßen, da dieses nun in derLausitz stand und jede Gefahr für Böhmen von dieser Seiteverschwunden war.Die Franzosen hielten auch in Bautzen nicht Stand, sonderngingen bis Bischoffswerda und Stolpen zurück, so daß sie, nurdurch einen Marsch von ihrem Hauptheere bei Dresden getrennt,sich auf dieses stützten.Blücher nahm vorläufig eine Stellung in und um Bautzen,zu sehen, was es weiter gäbe.*) Am 9.**)Unter Bubna.**)Napoleon hatte während der ganzen Zeit ein Truppencorpsunter Poniatowsky an der Grenze der Lausitz und Böh-mens stehen gehabt, welches nicht nur die Verbindung seinerArmee in Schlesien mit Dresden unterhielt, sondern aucheinen Einfall in Böhmen von dieser Seite drohte, oder vor-bereitete, der jedoch unterblieb, weil die Ereignisse desKrieges sich binnen so kurzer Zeit ungünstig für Napoleongestalteten.