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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
179
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179Feinde den Weg streitig machte, sich aber endlich doch vor derUebermacht einer ganzen Armee zurückziehen mußte, nachdemsie den ungeheuren Verlust von 2500 Mann Todter undVerwundeter erlitten hatte, welcher ihre Tapferkeit hinlänglichbeweistSobald durch dieses Gefecht die Verbündeten den Aus-marsch des Feindes und die Richtung desselben erfahren hatten,beschlossen sie, ihn anzugreifen, und der Kronprinz gab dieAnordnungen zur Schlacht, nach welcher das ganze Heer linksab marschirte, wodurch es in die linke Flanke des Feindeskommen mußte.Am 6. des Morgens setzten sich die Franzosen in Marschauf Jüterbogk. Vor dieser Stadt stand zur Zeit nur noch derGeneral Tauenzien, gegen welchen sich der Angriff desfeindlichen rechten Flügels richtete. Tauenzien hatte gegeneine bedeutende Uebermacht zu kämpfen, aber er hielt Stand,in dem sichern Vertrauen, daß Bülow, der rechts von ihm,in Kurz=Lipsdorf sich befand ihm zu Hülfe kommen würde.Und sein Vertrauen täuschte ihn nicht. Bülow rückte alsbaldnach dem Dorfe Dennewitz vor, welches etwa eine Stundevon Jüterbogk liegt. Dadurch wäre er den Franzosen, diegegen Tauenzien fochten, in die linke Flanke und in denRücken gekommen. Um dies zu verhindern, stellte ihm Neysein Centrum *) entgegen. Die rechte Seite desselben wirdvon den Preußen angegriffen und nach hartnäckiger Vertheidi-gung zurückgeworfen. Dadurch bekömmt Tauenzien auf demlinken Flügel Luft und wirft seinerseits auch den Feind zurück,so daß der rechte Flügel der Franzosen zurückgedrängt ist.) Unter Reynier, den rechten Flügel befehligte Bertrand,den linken Oudinot.12