178den Marschall Ney zu der geschlagenen Armee, mit dem Auf-trage, dieselbe wieder in Ordnung zu bringen und neuerdingsauf Berlin loszugehen. In den Verhaltungsbefehlen, die ergab, war diesem genau die Zeit, wann er aufbrechen undder Weg, den er nehmen sollte vorgeschrieben worden. Letzterer war über Jüterbogk bestimmt und Napoleon versprachvon Sachsen aus selbst ein Heer nach Luckau zu führen, undzu Ney's Truppen stoßen zu lassen. Anderweitige Vorfälleverhinderten indessen das Letztere und Ney blieb auf seineArmee beschränkt, die sich auf 77,000 Mann belief.Die Nordarmee stand in einem großen Lager um Wittenberg herum. Ihr äußerster rechter Flügel dehnte sich bis Roßlau aus, woselbst Anstalten zum Uebergang über die Elbegetroffen wurden, und es war der Plan des Kronprinzen vonSchweden, seine Waffen auf das linke Ufer dieses Flusses hin-überzutragen, in der Hoffnung, sich mit der böhmischen Armeein Sachsen vereinigen zu können.Der linke Flügel dehnte sich bis gegen Zahna aus, dasCentrum stand bei Rabenstein.Die Franzosen mußten, um den Plan Napoleonauszuführen, den linken Flügel der Nordarmee umgehenDer Versuch dazu führte die Schlacht bei Dennewitz herbei.§. 2Schon am 3. und 4. September fielen Gefechte bei Cuperund Woltersdorf zwischen den Preußen und Franzosen vor, am5. aber brach Ney mit seinem ganzen Heere von Wittenberg ausauf, in der Richtung nach Jüterbogk. Dabei traf er auf dieVorhut des linken Flügels der Nordarmee bei Zahna. Esentspann sich ein heftiges Gefecht, in welchem die schwach-Vorhut der Preußen mit der ausdauerndsten Tapferkeit dem
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