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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
170
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170weit schwächern Russen gelang es, ihn im Zaume zu halten.Am 27. erhielten diese Verstärkung und General Ostermannübernahm den Oberbefehl. Nichts desto weniger gelang es demFeinde, sich an diesem Tage der Stadt Pirna zu bemächtigenund die Russen zu nöthigen, sich auf der Straße nach Böhmenhin zurückzuziehen, so daß der rechte Flügel der Verbündetenvon Dresden bedroht und ihm der Rückzug auf dieser Straßeabgeschnitten war. Als nun am 28. der allgemeine Rückzugangetreten wurde, erhielt Ostermann auch den Befehl, zurück-zugehen. Die Franzosen hatten auf der Töplitzer Straße sichbereits bis Hellendorf ausgedehnt, standen also zwischen ihmund Töplitz und konnten ungehindert bis dahin vordringen.Ostermann entschloß sich jedoch, sich dahin durchzuschlagen,dort Stellung zu nehmen und so den Feind wo möglich solange aufzuhalten, bis die Truppen der Verbündeten aus dergefährlichen Gebirgspässen heraus waren. Nach manchem hart-näckigen Gefechte gelang es ihm auch, am 28. Abends Peters-walde zu erreichen und sich so zwischen die Franzosen und dasThal von Töplitz zu werfen.Vandamme, an der Spitze von 30,000 Mann, durchNapoleons Anordnungen, der selbst am 28. bis Pirna mitden Garden gekommen war, in die Meinung versetzt, daß dieserihm mit dem ganzen Heere folge, hoffte nun, den Verbündeten denRückzug abschneiden zu können, indem er bis Töplitz verdrangUm dies zu thun stand ihm nichts im Wege, als das schwacheCorps Ostermanns bei Peterswalde. Das Standhaltendieses Corps führte die Schlacht bei Kulm herbei.§. 6.Am 29. des Morgens griff Vandamme die Russenbei Peterswalde an; diese mußten weichen, durch Nollendor