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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
169
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1.1

169Die einzelnen Truppentheile der Verbündeten traten ihrenRückzug ziemlich auf denselben Wegen an, auf welchen siegekommen waren, nur, daß die Straßen zunächst der Elbeweniger benutzt wurden. Der linke Flügel des Heeres unddas Centrum hatten mancherlei Gefechte mit den verfolgenderFranzosen zu bestehen, verloren viele Wagen und Gefangene,allein im Ganzen erschwerte die schlechte Beschaffenheit derWege dem Feinde das Nachsetzen sehr, während die Gebirgeder Nachhut der Verbündeten vielfache Gelegenheit boten, sichzu setzen und die Verfolger aufzuhalten.Von größerer Wichtigkeit waren die Begebenheiten aufdem rechten Flügel, auf der großen Hauptstraße, die von Dres-den über Pirna, Hellendorf, Peterswalde, Nollendorf undKulm nach Töplitz führt. Töplitz liegt jenseits des Erz-gebirges in Böhmen. Wenn nun diese Stadt ungefähr derPunct war, nach welchem sich alle Rückzugslinien der Verbün-deten richteten, so war die genannte Straße nicht nur dergangbarste, sondern auch der nächste Weg dahin. Es waralso leicht möglich, daß die Franzosen, wenn sie hier nachBöhmen vordrangen, daselbst anlangten, ehe die Verbündetenaus dem Gebirge heraus sein konnten, daß demnach das ganzeböhmische Heer in den Gebirgspässen eingekeilt, von beidenSeiten angegriffen, der gänzlichen Vernichtung Preis gegebenwar. Wirklich gingen Napoleons anfängliche Anordnungenauch darauf hin, dies zu bewerkstelligen. Wie schon frühererwähnt, hatte er bereits am 25. den General Vandammemit 30,000 Mann nach Königstein gesandt. Königstein liegtetwas seitwärts von der vorhin erwähnten Straße, oberhalbPirna. Letztere Stadt war von den Verbündeten, jedoch nurschwach besetzt. Schon am 26. griff Vandamme diese Stel-lungen an und nur der ausdauerndsten Tapferkeit der an Zahl