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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
134
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134Vertheidigung und Rückzug angewiesen sein. Mit diesemBescheid beruhigte sich Blücher.Das Uebertragen des Oberbefehls an einen preußischenGeneral verursachte bei den russischen große Mißstimmung, umso mehr, da keines von den drei großen Heeren von einenRussen befehligt wurde. Diese Mißstimmung bereitete Blü-cher anfangs viele Unannehmlichkeiten, da die ihm untergebnenrussischen Generale seine Befehle nur mit Unlust vollzogenoft sogar sich Gegenvorstellungen erlaubten, wodurch natürlichdie Uebereinstimmung im Handeln oft gestört wurde. Erstnach der Schlacht an der Katzbach legte sich dies Mißverhältniß.Der Waffenstillstand ging am 16. August zu EndeZufolge der Bestimmungen desselben durfte Blücher nichtfrüher das zwischen ihm und den Franzosen liegende neutraleGebiet betreten. Dadurch war er um zwei Tagesmärsche vonden Franzosen getrennt, und hätte also bei Eröffnung derFeindseligkeiten zwei Tage Zeit verloren, ehe er den Feinderreichen konnte. Indessen verletzten die Franzosen ihrerseitszuerst die Bedingungen des Waffenstillstandes, indem sie sichFouragirungen in dem neutralen Gebiete erlaubten. Blüchererhielt davon am 13. Nachricht, und gab jetzt augenblicklichBefehl, daß seine Truppen auch ihrerseits in das neutraleGebiet einrücken und bis zu der Demarcationslinie des Feindesvorgehen, dieselbe aber nicht überschreiten sollten. Dies geschahund so stand Blücher am Tage des Beginnens der Feindselig-keiten an der Katzbach, dem Feinde unmittelbar gegenüber *Das schlesische Heer zerfiel in drei Corps. Das Centrumbildeten die Preußen und es stand unter dem Befehl derGenerals York. Der rechte Flügel bildeten Russen unterdem Befehl des Generals Sacken. Der linke Flügel, eben-