155JSiebentes Kapitel.Krieg in Schlesien.§. 1.Der Oberbefehl über die schlesische Armee war demGeneral Blücher übertragen worden. Ihm wurde als Plan,nach welchem er handeln sollte, vorgezeichnet, den Feindfortwährend zu beschäftigen, ihn hinter sich her zu locken,allein jede entscheidende Schlacht zu vermeiden. Dem altenHelden wollte das nicht behagen; er erklärte: die Künste desZauderns seien ihm fremd, er verstehe nur das Angreifenund unter solchen Umständen müsse er den Oberbefehl ablehnen.Die Generale, welche ihm von Seiten der Monarchen dieseVorschriften überbracht hatten, beschwichtigten ihn mit derErklärung: er dürfe diese nicht so wörtlich nehmen; weilhunderttausend Mann befehlige, könne natürlich nicht nur auf
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