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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
135
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155§. 2.Kaum durfte Blücher die Feindseligkeiten eröffnen, alser sein Heer die Katzbach überschreiten ließ und den Feindangriff. Dieser hielt nicht Stand, sondern zog sich gegen denBober zurück, um hinter diesem Flusse eine feste Stellung zunehmen. Bei diesem Weichen der Franzosen und dem Nach-dringen der Verbündeten, stießen beide oft aufeinander und essielen eine Menge kleiner Gefechte vor, in welchen die Fran-zosen viele Gefangene verloren.Die Verbündeten rückten dem Feinde in einer großenLinksschwenkung an den Bober nach, wobei ihr rechter Flügelden größten Bogen beschrieb. Der linke Flügel erreichte dem-nach zuerst diesen Fluß. Er stand am 19. bei Zobten undLähn, während der rechte Flügel an diesem Tage bis Hainaugekommen war. Auf beiden Puncten kam es an diesem Tagezu bedeutenden Gefechten.Die Russen auf dem linken Flügel, erzwangen den Ueber-gang über den Bober bei Zobten, warfen den Feind aus demgegenüberliegenden Dorfe Siebeneichen und verfolgten ihn, alser floh, nach Löwenberg zu. Bei dieser Verfolgung fiel einZug von acht Kanonen, vielen Bagagewagen und eine Kriegs-kasse in ihre Hände. Der Feind sammelte sich wieder, bekamVerstärkung und trieb die Russen nach Siebeneichen zurück, janahm selbst dieses Dorf wieder. Doch der Befehlshaber deslinken Flügels *) griff von neuem an, und vertrieb die Fran-zosen gänzlich aus Siebeneichen, das in den Händen derfalls aus Russen bestehend befehligte Graf Langeron.Letzterer war es vorzüglich, der mit dem Oberbefehle Blü-chers unzufrieden war.Langeron