25denen man rechnet, als Nullen, vor denen der Fürst die Einsist, die sie erst zu einer Zahl macht, — dies Unrechttheilte er mit allen Fürsten und hatte es von ihnen gelernt.§. 3.Die Stellung der Verbündeten in politischer Hinsicht wareine ganz verschiedene. Rußland führte einen auswärtigenKrieg, zu dem es, im Grunde genommen, nur allgemeinereUrsachen hatte. Den Anfall des Feindes auf seine Grenzenhatte es zurückgeschlagen, wenn es den Krieg über diese Grenzenhinübertrug, so fragt sich, was konnte es dabei für Absichtenhaben. Vergrößerung seines Gebietes konnte es nicht wollen,denn es betrat die ihm zunächst liegenden Länder als Freund.Zur Vertheidigung seines Gebietes war es nicht nöthig, seineHeere bis nach der Elbe zu senden, denn sobald durfte eskeinen neuen Einfall in seine Grenzen erwarten. Wirklich wares auch die Ansicht vieler russischen Heerführer *): es seigerathner, den Krieg nicht weiter fortzuführen, und innerhalbder russischen Grenzen die weiteren Ereignisse abzuwarten.Wenn der Kaiser von Rußland dies nicht that, so mußte erohne Zweifel die höhere Absicht haben, überhaupt FrankreichsUebermacht zu brechen und dasselbe in eine Stellung zurückzu-bringen, wo es den Frieden Europas nicht so leicht gefährdenkonnte. Alle möglichen Bewilligungen, die Napoleon jetzthätte machen können, konnten zu diesem Zwecke nicht führen — alsokonnte es Rußland nicht ernstlich um den Frieden zu thun sein.Anders stand es mit Preußen. Dieses Land kämpfte umseine Existenz, um seinen Platz in der Reihe selbstständigerVölker. Es hatte ungeheure Anstrengungen gemacht, großeOpfer gebracht für diesen Kampf — es mußte also etwas*) Namentlich des russischen Oberfeldherrn, Kutusow, derindessen schon am 28. April in Bunzlau gestorben war.
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten