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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
122
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von Napoleon mühsam einige unwesentliche Zugeständnißerhalten im Uebrigen wäre die Sache beim Alten gebliebend. h. Frankreich unverhältnißmäßig übermächtig und dieseUebermacht der fortwährende Keim zu neuen Kriegen. Nochwar mit Napoleon kein dauernder Friede zu schließen, dennnoch war er der im Felde Unbesiegte, noch konnte Preußenwenigstens gar nicht mit den Forderungen auftreten, die esmachen mußte, welche zu erlangen es die Waffen ergriffenhatte.Die Bedingungen, welche Oesterreich als Grundlage desFriedens aufgestellt, welche Napoleon, freilich zu spät,angenommen hatte, waren etwa folgende: das Großherzogthum Warschau sollte zwischen Preußen, Rußland undOesterreich getheilt werden, Preußen sollte Danzig bekommenim Uebrigen seine Grenze die Elbe sein. Die Hansestädtesollten frei werden und Oesterreich Illyrien wieder bekommenDies waren keine Bedingungen, die zu einem dauerndenFrieden geführt hätten denn sie waren unwürdig fürDeutschland und schwerlich möchte in der damaligen Stimmungdes Volkes ein solcher Friedensschluß gut gethan haben. Ihmzufolge wäre das linke Rheinufer, wäre ein Theil vonNorddeutschland unter französischer Herrschaft geblieben, ihmzufolge wäre das Großherzogthum Berg und das KönigreichWestphalen noch unter Herrschern aus französischem Blutegeblieben ihm zufolge wäre eben nichts geschehen, alseinige Grenzveränderungen, einige Austauschungen von Dörfern.Es läßt sich daher nicht denken, daß diese Bedingungen vonSeiten der Verbündeten ernstlich gemeint waren, es warenüberhaupt noch gar keine Elemente zum Frieden da, weil nochkeine Vortheile über Napoleon erfochten worden waren.Wenn die Verbündeten also wirklich jetzt nicht ernstlich den