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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
113
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115fallen *) und da sie ohne alle Vorsichtsmaßregeln, nichtsböses ahnend, dahinzog, leicht auseinander gesprengt. Vielefanden dabei ihren Tod, viele wurden gefangen und nur demMajor Lützow gelang es, sich mit etwa sechszig seiner Jägerund eben so viel Kosacken durchzuschlagen und über die Elbezu entkommen.Allerdings besagte der Wortlaut des Waffenstillstandes,daß die preußischen Truppen am 12. Juni schon auf dem rech-ten Ufer der Elbe sein sollten. Allein es liegt am Tage, daßdie Lützowsche Schaar dies nicht konnte, da sie erst am 14.die Gewißheit des Waffenstillstandes erfuhr. Lützow beeiltesich, die ihm vorgeschriebenen Bedingungen zu erfüllen undzog friedlich durch das von Feinden besetzte Land also wares eine Niederträchtigkeit, ihn zu überfallen, eine Ehrlosigkeit,die den französischen Namen schändete. Es darf niemandenWunder nehmen, wenn der Haß und das Rachegefühlder deutschen Kämpfer durch diese That noch mehr gereiztwurde.§. 3Von größerer Wichtigkeit für den ganzen Krieg warendie Ereignisse an der Unterelbe und in Hamburg. Wie bereitserwähnt, war diese Stadt schon im März von den Franzosengeräumt worden, hatte mit Jubel ihre alte Verfassung wiederangenommen und die lebhafteste Theilnahme für DeutschlandsBefreiung an den Tag gelegt. Hamburg war für die Verbün-deten ein sehr wichtiger Punct. Es war der einzige Ort, vonwo aus eine directe rasche Verbindung mit England möglichwar, und von wo aus Unternehmungen im Norden Deutsch-*) Am 17. Juni.