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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
91
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91in Preußen selbst abgeholfen werden konnte. Ueberdies gebotdie Klugheit, sich den natürlichen Hülfsquellen zu nähern, undsich nicht dem Wechselfalle des Krieges in einem fremden Landeauszusetzen, da eine etwaige Niederlage von nicht zu berech-nenden übeln Folgen gewesen wäre. Nur mit Widerwillenvernahmen die Truppen den Befehl zum Rückzuge, gegen densich selbst lauter Widerspruch äußerte. Doch erfolgte derselbein aller Ordnung, und ohne alle Eile. Die Preußen zogenüber Rochlitz nach Meißen, wo sie über die Elbe gingen, dieRussen über Colditz nach Dresden. Zwischen der Nachhut derVerbündeten und der verfolgenden Vorhut der Franzosen fan-den einige Gefechte statt, welche aber den letztern keinen Vor-theil brachten, und die erstern nicht zu größerer Eile triebAm 6. überschritten die Preußen, am 8. die Russen die Elbe.Die letzteren vernichteten die Brücken bei Dresden, auf welchensie übergegangen waren *), und stellten am rechten Ufer nochTruppen auf, die Franzosen so lange als möglich an derWiederherstellung der Brücken zu verhindern. An demselbenTage noch kam Napoleon nach Dresden, wo er eine harteAnrede an den Magistrat der Stadt hielt, und diese heftigtadelte, weil sie die Verbündeten freudig aufgenommen, die-selben unterstützt, ja viele Freiwillige ausgerüstet hätte. Erschloß damit, daß er nur aus Freundschaft für den König vonSachsen ihr verzeihe.Während sich der Haupttheil der französischen Armee nachder Oberelbe hinzog und Dresden als Stützpunct nahm, sandte*) Der Uebergang geschah auf der großen steinernen Brücke,deren gesprengte Bogen mit einer hölzernen Nothbrücke ver-sehen waren und zwei aus Flößen und Pontons gebautenanderen Brücken.