85er in dem Kampfe nicht siegen, denn er führte nur Soldaten,aber ihm gegenüber standen Krieger. Seine Schaaren fochten,weil er es wollte — die deutschen Feldherrn kämpften, weilihre Schaaren es wollten. So hatte er selbst eine Machtgegen sich herauf beschworen, der all seine Feldherrngröße nichtgewachsen war und nicht gewachsen gewesen wäre, hätte seinReich noch drei Mal so viel Kräfte aufgeboten, als es in derWirklichkeit gethan hat.2.Napoleon verließ am 15. April St. Cloud und trafam 17. in Mainz ein, wo er den Besuch mehrerer Fürstendes Rheinbundes empfing, die sich noch immer seiner Parteianschlossen. Hier verweilte er bis zum 24., das Vor-rücken seiner Truppen ordnend, die sich durch den Thüringer-wald gegen die Saale hin in Bewegung setzten. Am26. kam er in Erfurt an, und von jetzt an war erwieder der Feldherr, mit dem es die Verbündeten zu thunhatten. Die ganze französische Macht zog jetzt nach der Saalezu, um diese überschreitend das befreundete Sachsen zunächst zuerreichen. Leipzig war ungefähr der Punct, nach welchem hindie Marschrichtungen der französischen Heerabtheilungen sichrichteten.Von Erfurt her marschirte Napoleon selbst mit achtzig-tausend Mann, deren Vorhut am 29. April bis Weißenfelsgelangte. Im Thal der Saale, zur rechten Hand, den Flufabwärts, kam eine Heerabtheilung von vierzigtausend Mann *)) Geführt vom General Bertrand. Diese Abtheilung waraus Italien durch Tyrol hergekommen und bestand zum Theilaus Rheinbundstruppen.6*
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