84und von der linken Hand zog sich die Armee des Vicekönigsebenfalls vierzigtausend Mann stark, die Saale aufwärts heranDie Verbündeten hatten dagegen folgende StellungDie in Thüringen eingedrungnen Streifcorps waren durch dasVorrücken der Franzosen genöthigt gewesen, zurückzuweichenund Blücher hatte sein ganzes Heer in der Gegend vorAltenburg zusammengezogen. Das andere Hauptheer der Ver-bündeten, das an der Saale dem Vicekönig gegenüber stand.brach ebenfalls auf, als dieser sich mit Napoleon zu ver-einigen suchte und zog die Saale aufwärts, nach Leipzig zuIn Dresden waren mittlerweile fünfunddreißigtausend Russenangekommen, welche ebenfalls ein Corps von zwölftausend Mannnach dieser Gegend entsendeten, das nach Chemnitz vorrückte.Jetzt bildeten die beiden Heere der Verbündeten mit dem letzt-erwähnten Corps eine Armee, deren Oberbefehl dem russischenGeneral, Grafen Wittgenstein, übertragen wurde. Sostanden sich die beiden Heere gegenüber, die Franzosen auf demlinken, die Verbündeten auf dem rechten Ufer der Saale.Zwar waren die letzteren weit schwächer *), als die ersteren,allein sie hatten doch beschlossen eine Schlacht anzunehmendenn das Weichen ohne Kampf mußte einen entmuthigendenEindruck auf ihre Truppen machen, und einen entgegengesetztenauf die französischen.§. 3.Bevor noch die entscheidende Schlacht erfolgte, fielen einig.Gefechte als Vorspiel derselben vor. Die Verbündeten beob-achteten das Heer des Vicekönigs, welches am linken Ufer derSaale aufwärts ziehend, die Vereinigung mit Napoleon*) Fünfundachtzigtaufend Mann ſtark.
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