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1813, 1814, 1815 : Volksbuch
Entstehung
Seite
81
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31Viertes Kapitel.Napoleon in Deutschland.§. 1.Napoleon war nach dem Uebergange über die Berescinaaus Rußland nach Paris geeilt, und obwol er die bewegendeUrsache aller Begebenheiten war, noch nicht wieder persönlichauf dem Schauplatze derselben erschienen. Allein er wardeshalb nicht müßig gewesen, hatte im Gegentheil eineungeheure Thätigkeit in Kriegsrüstungen entwickelt. InRußland war seine ganze Armee fast vernichtet worden, dieUeberreste derselben hatten in den Festungen an der Oder undWeichsel eine Zuflucht gefunden, oder standen unter desVicekönigs von Italien Anführung vereinigt an der Elbe,als einziges schlagfertiges Heer, welches Napoleon aufstellenkonnte. Es galt demnach, neue Heere zu schaffen und Frankreichbot noch Hülfsmittel genug. Es wurden zunächst 350,000Mann ausgehoben und eiligst in den Waffen geübt. DieFestungen in Frankreich lieferten das nöthige Geschütz. Vonden in Spanien stehenden, französischen Armeen wurde eingroßer Theil herangezogen. Matrosen und Seesoldaten wurdenfür die Artillerie verwendet. konnte Napoleon baldwieder ein Heer in das Feld führen, das den Verbündetenan Zahl um mehr als das doppelte überlegen war. Freilichwaren es fast lauter Rekruten, meistens Jünglinge von zartemAlter, die nicht geeignet schienen, die Strapazen eines Kriegeszu ertragen. Allein dieser Umstand wurde aufgewogen durchdie Geschicklichkeit der Franzosen für das Waffenwerk und das